HOLISM

Wir brauchen Tageslicht.

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ZUSAMMENFASSUNG

Tageslicht ist nicht nur Licht – es ist eine lebensspendende Kraft, die unsere Gesundheit unterstützt.

Es steuert unseren Tagesrhythmus, steigert das Energieniveau und stärkt das Immunsystem.

Das Morgenlicht hilft dem Körper, seinen natürlichen Rhythmus zu finden, sodass Schlaf, Stimmung und Konzentration im Gleichgewicht bleiben. Schon wenige Minuten Tageslicht können einen spürbaren Unterschied für Körper und Geist bewirken.

Lesen Sie den Artikel und erfahren Sie, wie Sie mehr Licht in Ihren Alltag bringen können.

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Tageslicht – die Medizin der Natur

Wir hoffen, dass dieser Artikel Sie dazu inspiriert, dem Tageslicht jeden Tag Priorität einzuräumen – insbesondere während der langen, dunklen Wintermonate.

Vielleicht können Sie die Sonnenstrahlen dazu nutzen, „alles stehen und liegen zu lassen” und für einen Moment nach draußen zu gehen.

Stellen Sie sich an ein offenes Fenster und lassen Sie die Sonne Ihre Haut berühren.

Öffnen Sie Ihre Augen und lassen Sie sie das Tageslicht aufnehmen.

Wenn das nicht möglich ist, sollten Sie Lichttherapie oder andere Biohacks in Betracht ziehen, die mehr Licht in Ihr tägliches Leben bringen.

Wir Menschen brauchen Tageslicht – vielleicht mehr, als uns im Alltag bewusst ist.

*Schauen Sie niemals direkt in die Sonne – lassen Sie einfach das Tageslicht auf natürliche Weise auf Ihre Augen fallen, wenn Sie sich im Freien aufhalten.

Ein paar Minuten im Morgenlicht, mit dem Blick nach vorne oder zum Horizont gerichtet, reichen aus.

Naturmedizin – für den Körper, die Haut und Ihr inneres Energiesystem

Tageslicht ist nicht nur etwas, das wir sehen. Es ist etwas, von dem wir leben. Wenn das Spektrum der Sonne auf unsere Augen und Haut trifft, werden physiologische Prozesse ausgelöst – Prozesse, die dank moderner Forschung heute besser verstanden werden als je zuvor. Licht beeinflusst unsere Hormone, Neurotransmitter und sogar das Wasser in unseren Zellen.

Naturmedizin – für den Körper, die Haut und Ihr inneres Energiesystem

Tageslicht ist nicht nur etwas, das wir sehen. Es ist etwas, von dem wir leben. Wenn das Spektrum der Sonne auf unsere Augen und Haut trifft, werden physiologische Prozesse ausgelöst – Prozesse, die dank moderner Forschung heute besser verstanden werden als je zuvor. Licht beeinflusst unsere Hormone, Neurotransmitter und sogar das Wasser in unseren Zellen.

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Sonnenlicht und die innere Uhr des Körpers

Wenn das Morgenlicht auf die Netzhaut trifft, signalisiert es dem Gehirn, dass der Tag begonnen hat.

Die Einwirkung von Morgenlicht senkt auf natürliche Weise den Melatoninspiegel und aktiviert die natürliche Wachsamkeit und das serotonerge System des Körpers.

Serotonin ist nicht nur ein „Glückshormon“. Es beeinflusst die Stimmung, den Appetit, die Konzentration und die Schlafqualität. Studien zeigen, dass Menschen, die mehr natürliches Tageslicht erhalten, tendenziell einen höheren Serotoninspiegel und weniger Symptome von Wintermüdigkeit aufweisen.

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Umgekehrt erhöht der Körper bei Einbruch der Dunkelheit die Produktion von Melatonin – einem aus Serotonin gewonnenen Hormon, das uns schläfrig macht.

Licht spricht direkt auf die innere Uhr des Körpers ein – unsere „Hauptuhr”, die als suprachiasmatischer Nucleus im Gehirn bekannt ist. Sie reguliert unseren Tagesrhythmus – einen natürlichen 24-Stunden-Zyklus, dem Menschen seit jeher folgen.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts und vor der Einführung der Elektrizität lebten wir im Einklang mit der Sonne:

Licht am Tag. Dunkelheit am Abend. Ein einfacher, natürlicher Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe.

Heute sieht der Alltag ganz anders aus. Wir können rund um die Uhr das Licht einschalten – und unsere Gesellschaft und unser Arbeitsleben sind völlig neu strukturiert.

Wenn dieser Rhythmus gestört ist, spüren wir das am ganzen Körper: Die Energie wird ungleichmäßig, der Schlaf leichter, die Verdauung langsamer und die Hormone geraten aus dem Gleichgewicht.

Deshalb ist das Morgenlicht so wichtig: Es setzt uns und unsere innere Uhr zurück. Es weckt uns sanft. Es sagt dem Körper: Jetzt beginnt ein neuer Tag.

Vielleicht liegt etwas Wesentliches für unsere Gesundheit darin, zum Einfachen zurückzukehren – und uns wieder vom Rhythmus der Natur leiten zu lassen.

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Umgekehrt erhöht der Körper bei Einbruch der Dunkelheit die Produktion von Melatonin – einem aus Serotonin gewonnenen Hormon, das uns schläfrig macht.

Licht spricht direkt auf die innere Uhr des Körpers ein – unsere „Hauptuhr”, die als suprachiasmatischer Nucleus im Gehirn bekannt ist. Sie reguliert unseren Tagesrhythmus – einen natürlichen 24-Stunden-Zyklus, dem Menschen seit jeher folgen.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts und vor der Einführung der Elektrizität lebten wir im Einklang mit der Sonne:

Licht am Tag. Dunkelheit am Abend. Ein einfacher, natürlicher Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe.

Heute sieht der Alltag ganz anders aus. Wir können rund um die Uhr das Licht einschalten – und unsere Gesellschaft und unser Arbeitsleben sind völlig neu strukturiert.

Wenn dieser Rhythmus gestört ist, spüren wir das am ganzen Körper: Die Energie wird ungleichmäßig, der Schlaf leichter, die Verdauung langsamer und die Hormone geraten aus dem Gleichgewicht.

Deshalb ist das Morgenlicht so wichtig: Es setzt uns und unsere innere Uhr zurück. Es weckt uns sanft. Es sagt dem Körper: Jetzt beginnt ein neuer Tag.

Vielleicht liegt etwas Wesentliches für unsere Gesundheit darin, zum Einfachen zurückzukehren – und uns wieder vom Rhythmus der Natur leiten zu lassen.

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GEDANKEN VON METTE

„In den Tagen nach der Copenhagen Health Week, einem Gipfeltreffen zu ganzheitlicher Gesundheit, Biohacking und Langlebigkeitsforschung, habe ich mich gefragt: Was waren meine wichtigsten Erkenntnisse? Was habe ich gelernt? Mir ist aufgefallen, dass vieles, was wir heute tun, in vielerlei Hinsicht ein Versuch ist, so zu leben, wie wir es früher getan haben. Unverarbeitete Lebensmittel essen. Saisonale Produkte essen. Tageslicht tanken. Abends das Licht dimmen. Sich bewegen. Schlafen. Zeit in der Natur verbringen. So viele dieser Dinge geschahen früher ganz natürlich. Wir können viel biohacken, aber die Natur bietet uns das meiste davon – wenn wir es einfach priorisieren.“

– Mette Skjærbæk, Gründerin von Karmameju Skincare

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Licht und das energiespeichernde Wasser des Körpers

Wasser ist nicht einfach nur Wasser. Untersuchungen von Professor Gerald Pollack legen nahe, dass der Körper eine spezielle Art von strukturiertem Wasser bildet, das als EZ-Wasser (Exclusion Zone Water) bekannt ist. Es wird als „vierte Phase“ des Wassers beschrieben – es funktioniert fast wie eine biologische Batterie, die Energie speichert.

Man kann es sich als kleines internes Energiereservoir vorstellen, das durch Licht aufgeladen wird.

Es bildet sich und dehnt sich aus, wenn der Körper Infrarotlicht ausgesetzt ist – dem Teil des Sonnenlichts, den wir nicht sehen können, aber als Wärme auf der Haut spüren. Wenn wir Sonnenlicht aufnehmen oder Infrarotlicht verwenden, unterstützen wir die Fähigkeit des Körpers, Energie aus sich selbst heraus zu erzeugen. Je mehr Infrarotlicht, desto mehr EZ-Wasser – und potenziell eine verbesserte Energieproduktion, Durchblutung und Zellerneuerung.

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Warum Ihr Morgen den Rest Ihres Tages bestimmt

Wenn Sie ohne Sonnenbrille in das erste Licht des Tages treten, sendet dies eine klare Botschaft an Ihr Gehirn: „Wach auf und sei lebendig.“

Es verbessert:
- den Tagesrhythmus
- die Energie
- die Konzentration
- den Schlafhaushalt
- die Stimmung
- die Stressregulation

Und am Abend? Dimmen Sie das Licht. Schalten Sie die Deckenbeleuchtung aus. Vermeiden Sie helles weißes Licht. Ihr Gehirn muss verstehen, dass die Nacht naht, damit der Melatoninspiegel wieder ansteigen kann.

Wir verbringen 90 % unseres Lebens in Innenräumen – und das hat Konsequenzen

Die Studie „The Indoor Generation“ zeigt, dass moderne Menschen den größten Teil ihres Lebens in Innenräumen unter künstlicher Beleuchtung verbringen. Künstliches Licht verfügt nicht über das gesamte Spektrum des Sonnenlichts und kann zu Müdigkeit, Kopfschmerzen und vermindertem Wohlbefinden beitragen, da das Gehirn versucht, die fehlenden Farben in den Lichtfrequenzen, die unsere Augen umgeben, zu kompensieren. Tageslicht ist daher nicht nur Licht. Es ist ein vollständiges biologisches Signal, das keine Lampe vollständig ersetzen kann.

Vitamin D – das Geschenk der Sonne an das Immunsystem

Wenn die Haut UVB-Strahlen ausgesetzt ist, produziert sie Vitamin D – unerlässlich für die Immunfunktion, den Hormonhaushalt, die Muskeln und die Knochen.

In den nordischen Ländern ist die UVB-Strahlung im Winter schwach, daher wird in den dunkleren Monaten eine Nahrungsergänzung empfohlen. Vitamin D ist lebenswichtig, und viele Menschen leiden unter einem Mangel. Wenn Sie sich müde fühlen, bitten Sie Ihren Hausarzt, Ihren Vitamin-D-Spiegel zu testen. Da es sich um ein fettlösliches Vitamin handelt, ist eine übermäßige Einnahme nicht ratsam – eine Untersuchung wird empfohlen.

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Krankheit und Sonnenlicht
Über Vitamin D hinaus unterstützt Sonnenlicht das Immunsystem auf wirkungsvolle Weise. Wenn Sie sich unwohl fühlen, kann es hilfreich sein, Zeit im natürlichen Licht zu verbringen – idealerweise am Morgen. Licht hilft dabei, den Tagesrhythmus zurückzusetzen, fördert die Energie und die Stimmung und unterstützt das Immunsystem dabei, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Schon wenige Minuten können einen Unterschied machen.

„Das Tageslicht sehen” – eine tägliche Übung
Ob bei einem Spaziergang, einer Radtour, einer Mittagspause im Freien oder einfach nur ein paar Minuten mit dem Gesicht zum Himmel – Tageslicht ist Selbstfürsorge. Es unterstützt den Körper, das Gehirn, den Schlaf und Ihr inneres Energiesystem.

Respektieren Sie die Sonne – verwenden Sie Sonnenschutz
Die Sonne ist lebenswichtig – aber UV-Strahlung kann die Haut schädigen, wenn die Exposition zu hoch ist.

Verwenden Sie Sonnenschutzmittel:
- von Frühling bis Herbst, insbesondere zwischen 12 und 15 Uhr
- in der Nähe von Wasser, Schnee, Strand oder stark reflektierenden Oberflächen
- bei längerer direkter Sonneneinstrahlung

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Die Sonne ist dein Freund – und genau wie Pflanzen brauchst du sowohl Licht als auch Feuchtigkeit, um zu gedeihen.

Gönne dir kleine Momente der Sonne, damit Körper und Geist aufblühen können.